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Bundestagsabgeordnete Nina Hauer besuchte Fresenius Kabi in der Kreisstadt/100 Millionen Euro werden investiert

Friedberg liefert Forschung in die ganze Welt

23.09.2009 - Besuch beim Weltmarktführer in mehreren medizinischen Segmenten: Beeindruckt war die Wetterauer Bundestagsabgeordnete Nina Hauer (SPD), die gemeinsam mit dem Friedberger Bürgermeister Michael Keller zu einer Besichtigung bei Fresenius Kabi in Friedberg zu Gast war. In der Kreisstadt Friedberg hat Fresenius rund 650 Beschäftigte. Der Konzern beschäftigt knapp 130.000 Mitarbeiter rund um den Globus, über 30.000 in Deutschland. „Im vergangenen Jahr ist das Unternehmen in Deutschland um über 5.000 Arbeitsplätze angewachsen, allein hier in Friedberg haben wir aktuell 55 Auszubildende in den verschiedensten Berufen“, erklärte Konzern-Pressesprecher Joachim Weith gegenüber den Gästen. Anschließend ging er auf die vier Säulen des Konzerns ein.

Fresenius Medical Care ist Weltmarktführer im Bereich Dialyse, Fresenius Kabi Führer auf mehreren Kontinenten bei Ernährungs- und Infusionstherapie sowie Transfusionstechnologie. 62 Krankenhäuser in Deutschland gehören der Tochter Fresenius Helios.. Fresenius Vamed ergänzt das Portfolio mit technischen Dienstleistungen im Gesundheitswesen. Hinzu kommt noch die Antikörper-Entwicklung bei Fresenius Biotech. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir als erstes Unternehmen weltweit einen trifunktionalen Antikörper zur Krebsbehandlung zulassen konnten“, so Weith.

Von der Finanzkrise ist das Unternehmen nicht betroffen, „wir sind weitgehend konjunkturresistent“, schildert Senior Manager Martin Hepper. Das Unternehmen profitiere in Boom-Zeiten zwar nicht so stark wie z. B. die Autoindustrie, doch das stabile Wachstum in der Krise ist uns lieber“, ergänzt Weith.
1995 begannen die Bauarbeiten in Friedberg mit der Produktion für Infusionslösungen, dem Hochregallager mit entsprechender Logistik und der Forschung und Entwicklung für weltweite Infusionslösungen. Hochqualifiziertes Personal findet hier Betätigungschancen, die Region kommt gut an. „Ich habe schon in vielen Gebieten Deutschlands gelebt, in der Wetterau fühle ich mich richtig wohl“, sagt der Friedberger Fertigungsleiter Dr. Jürgen Kanand.

Die Kreisstadt dürfte sich mit dem wirtschaftlichen Partner auch wohlfühlen. Schließlich investiert das Unternehmen 100 Millionen Euro am Standort und verlegt 150 Mitarbeiter vom Standort Bad Homburg in die Wetterau.

Beim Rundgang durch die Produktion war Nina Hauer von den acht perfekt laufenden Produktionslinien beeindruckt. Die Friedberger Produkte werden über 16 Verteilzentren in Deutschland transportiert und gelangen so bereits am Tag nach der Bestellung zu den Kliniken und Patienten. „Friedberg kann stolz sein, ein Unternehmen mit so großem Ruf in seinen Stadtgrenzen zu haben“, sagte sie und bot den Gastgebern Gesprächsbereitschaft an, falls es durch anstehende Gesetzesnovellen vor Probleme gestellt werden sollte.

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