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Bundestagsabgeordnete Nina Hauer besuchte Butzbacher Unternehmen/Hilfe bei großem Projekt

Dank für Vermittlung bei Buss SMS

17.09.2009 - Am Anfang des Besuchs bei der Firma Buss-SMS-Canzler GmbH sprach die Geschäftsführung einen Dank an die Wetterauer Bundestagsabgeordnete Nina Hauer (SPD) aus. „Sie haben uns mit der Kontaktvermittlung ins Wirtschaftsministerium dabei unterstützt, einen von uns in Gang gebrachten großen Auslandsauftrag mit einem Volumen von 6,1 Millionen Euro zu sichern. Dieses Projekt für die Kunststoffindustrie macht mehr als zehn Prozent unseres Jahresumsatzes auf, der Auftrag war für uns sehr wichtig“, so Geschäftsführer und Vertriebsleiter Harald Bechmann, der Nina Hauer und Bürgermeister Michael Merle im Unternehmen empfing.

Den Kontakt zu Nina Hauer hergestellt hatte der Betriebsratsvorsitzende Horst Metzger. „Für mich lag nahe, dass ich unsere Bundestagsabgeordnete anschreiben musste, um schnelle Hilfe zu bekommen und so den Auftrag zu sichern“, erklärte Metzger.

Buss-SMS-Canzler zählt international zu den führenden Anbietern von Verfahren zur thermischen Trennung schwer handhabbarer Stoffgemische. „Weltweit sind wir die Nummer Eins in der Dünnschichtverdampfertechnik. Wir entwickeln und fertigen Maschinen und Anlagen für Trocknungs-, Verdampfungs-, Hochviskosetechnik und Membranfiltration“, so Bechmann zur Einführung.
Weltweit arbeiten die Butzbacher für renommierte Unternehmen der Kunststoff-, Faser-, Polymer-, Spezialitäten-, Agro-, Öl-/Fett-, Petro-, Fein-, Grundstoff-, Biochemie und Lebensmittelindustrie ebenso für Unternehmen der pharmazeutischen Chemie sowie der Umwelt- und der Energiewirtschaft. Im Dialog mit dem Kunden führt das Unternehmen als Planer und Ausführender durch alle Projektphasen: von der verfahrenstechnischen Auslegung über Versuche, Engineering, Konstruktion, Fertigung und Dokumentation bis zu Montage, Inbetriebnahme und After-Sales-Service.

Vor allem Asien gehöre zu den wachsenden Kundenregionen, erst kürzlich erhielt das Unternehmen mit 220 Mitarbeitern, davon 175 in Butzbach, einen größeren Auftrag aus Malaysia. Auch der südamerikanische Markt entwickele sich stetig. Personalleiter Stefan Fischer skizzierte kurz die Personalsituation: „Rund ein Drittel unserer Mitarbeiter sind Ingenieure, die Fertigung erfolgt zu 100 Prozent in Butzbach. Hinzu kommen 13 Auszubildende. Davon sind zehn Anlagenmechaniker, ein Zerspanungsmechaniker und zwei Technische Zeichner. Für sie bieten wir Werks-Unterricht an, um den Ausbildungserfolg in Bezug auf die theoretische Prüfung sicher zu stellen.“


Das Unternehmen setze auf die eigene Ausbildung, um nach der erfolgreichen Lehre gleich mit den frischgebackenen Gesellen arbeiten zu können, ohne von außerhalb geholte Kräfte lange anlernen zu müssen. „Wir haben eine sehr niedrige Personalfluktuation, viele Mitarbeiter sind hier bis zu 50 Jahre beschäftigt. Wir haben auch mehrere Generationen innerhalb einer Familie bei uns beschäftigt“, so Fischer.

Beim anschließenden Rundgang konnte sich Nina Hauer ein Bild von den Produktionsanlagen machen. „Seit Ende letzten Jahres macht sich die Finanz- und Wirtschaftskrise massiv mit einem Einbruch im Auftragseingang bemerkbar, so dass wir auch zunehmend kurzarbeiten müssen. Seit August sehen wir allerdings eine vorsichtige Belebung und hoffen für den Rest des Jahres auf eine entsprechende Verbesserung im Auftragseingang, so dass sich die Lage im kommenden Jahr wieder stabilisieren kann.“, so Bechmann.

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