.

Viel Veränderungen in zwei Dörfern

Bundestagsabgeordnete Nina Hauer besuchte Unter- und Ober-Widdersheim/Basaltwerk verändert Dorfbild

17.09.2009 - Unter- und Ober-Widdersheim stand für die Bundestagsabgeordnete Nina Hauer (SPD) an, die von der SPD-Fraktion Nidda zum letzten Teil der Fraktions-Sommerreise in die beiden Niddaer Stadtteile eingeladen wurde. Dort erhielt sie kurze, aber interessante Einblicke in das aktuellen Geschehen in beiden Dörfern. Arthur Schneider, Mitglied des Ortsbeirates, begrüßte die Delegation in Unter-Widdersheim, das in diesem Jahr in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen wurde. Schon jetzt greift das Konjunkturprogramm des Bundes, das in Unter-Widdersheim in die energetische Sanierung des Bürgerhauses fließt. Den Unmut der Anlieger erregt der Umbau der Hintergasse, da hier nun die Straßenbeitragssatzung der Stadt Nidda greife und die Bürger zur Kasse gebeten würden. „Eigentlich handelte es sich hier nur um einen Umbau der Straße, die Anwohner verspüren Ärger“, so Schneider.

In Ober-Widdersheim ging der Erste Stadtrat Reimund Becker zunächst auf das Konjunkturprogramm ein. Die Förderung fließt in die energetische Sanierung des Bürgerhauses und des angeschlossenen integrativen Kindergartens. Auf einem benachbarten Acker entsteht ein Festplatz, der genug Platz für das Jubiläumsfest zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr bietet. Anschließend wird er zum Parkplatz für Bürgerhaus und Friedhof.

Die größten Veränderungen bringt das Basaltwerk mit sich. 2007 wurde ein neuer Pachtvertrag geschlossen, der es dem Steinbruch Nickel erlaubt, den Wald auf der Spitze des Basaltwerkes abzuholzen und weiter hier Basalt abzubauen. Im Gegenzug wird das Unternehmen die Industrieanlage in Richtung Unter-Widdersheim verlegen und eine Werkstraße bauen, die Ober-Widdersheim vom Lkw-Verkehr entlastet. Auf der jetzigen Fläche der Industrieanlage soll Platz für Gewerbe, Wohnungen und ein Steinbaumuseum entstehen. „Sprengungen und Staub rücken weiter weg. Durch die Umbauten erhält Ober-Widdersheim ein komplett neues Bild“, erklärt Reimund Becker.

Beim abschließenden Essen lobte Nina Hauer den Einsatz der SPD-Fraktion in der Stadt Nidda und das Engagement der Ortsbeiräte, die für ihre Dörfer das Beste herausholen wollten. „Kämpfen Sie auch weiter für Ihre Vorstellungen, auch wenn es politische Widerstände gibt“, so Nina Hauer.

Link-Tipps

Spenden
Nina Hauer bei wer-kennt-wen.de
Regierungsprogramm
Interview im Deutschlandfunk
Wahlkampf 09
Schnuppermitgliedschaft
Homepage des Netzwerks Berlin

Wahlkreisbüro

Mein Wahlkreisbüro wurde im Oktober 2009 geschlossen.


Büro Berlin

Mein Berliner Büro wurde im Oktober 2009 geschlossen.