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Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, Bundestagsabgeordnete Nina Hauer und Bürgermeisterkandidatin Cäcilia Reichert-Dietzel zu Gast bei ASU

Frauenpower in Ranstadt

18.09.2009 - Die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, die Bundestagsabgeordnete für den Wetteraukreis und die drei Kinzigtal-Kommunen Bad Soden-Salmünster, Wächtersbach und Brachttal, Nina Hauer und die Ranstädter Bürgermeisterkandidatin Cäcilia Reichert-Dietzel (alle SPD) besuchten das Verpackungsunternehmen ASU von Anneliese Suppes. Die Firmeninhaberin empfing ihre Gäste in ihren neuen Gästeräumen. Die Möglichkeit des neuen Ortes verband Suppes gleich mit einem Dank an die Adressen von Cäcilia Reichert-Dietzel und Nina Hauer. Sie benötigte einen Kredit der staatlichen KfW-Bank. Nachdem sie einige Zeit nichts von ihrem Antrag gehört hatte, wendete sie sich an Reichert-Dietzel, die über den Kontakt zu Nina Hauer helfen konnte. Nach mehreren Telefonaten erhielt Suppes ihren Kredit. „sie haben wirklich zugepackt und geholfen“, so Suppes.

„Ranstadt ist ein Verpackungsnest, wir sind eben alle alte Hassianer“, erklärte Suppes ihren Gästen. Reichert-Dietzel erinnerte an den Verpackungspionier Karl Klein, der Ranstadt zur weltweit bekannten Kommune im Verpackungsbereich gemacht hat. Seit 40 Jahren ist Suppes in der Verpackungsbranche, seit 26 Jahren selbstständig. Das Unternehmen ASU beschäftigt heute 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und stellt unter anderem Kosmetikbeutel, Brillenputz- und Erfrischungstücher her. 400 bis 500 Millionen Einheiten verlassen jährlich das Werk, das mit 15 Maschinen im Drei-Schicht-Betrieb produziert.

Eine Zeitlang setzte die Unternehmerin auf Leiharbeiter. „Wir stellen jetzt aber nur noch fest ein, ich habe gesehen, wie wenig die Leihkräfte verdienen“, schildert Suppes. 80 bis 85 Prozent der Beschäftigten sind Frauen, „viele waren lange aus dem Beruf draußen oder sind ungelernt.“ Die Belegschaft stammt aus einem Umkreis von 20 bis 25 Kilometern Entfernung.

Auch für die Justizministerin hatte die Inhaberin noch eine Aufgabe parat. Nach Problemen mit dem Heilbronner Landratsamt hatte sie sich Rat geholt, ob Warnkennzeichnungen für Blinde nur auf der Umverpackung oder auf jeder Einzelverpackung für Reinigungstücher angebracht werden müssen. Schnell hatte Zypries die relevanten Passagen im Schriftverkehr ausgemacht und Hinweise zum weiteren Vorgehen gegeben.

Und auch für einen Gast von Cäcilia Reichert-Dietzel hatte Zypries ein offenes Ohr. Die 17-Jährige Schülerin Saskia Tag fragte die Ministerin nach ihrem regulären Tagesablauf. Zypries ging auf die 110 Gesetze ein, die in der ablaufenden Legislaturperiode entwickelt wurden und beschrieb die einzelnen Stationen im Ministerium. Nina Hauer schilderte ihrerseits die Entwicklung im Parlament bis zur Verabschiedung der Gesetze bei.

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